Meine Geschichte mit Amy

Zu meiner Person.

Ich heiße Christina Voß und bin 1978 in Dortmund geboren und lebe jetzt im Emsland.

Meine Ausbildung zum Tierernährung- und Gesundheitsberater für Hunde und Katzen, habe ich bei Heidi Herrmann https://tierernaehrungsberater.de/ abgeschossen. Amy war übrigens der Grund dafür. Doch nun zu unserer Geschichte.

Mein Leben lang hatte ich immer Hunde um mich herum. Und alle Kern Gesund, bis Amy kam.

Grund genug für mich, Impfungen, Wurmkuren, Antibiotika und die Fütterung zu hinterfragen.

Amy ist ein Schäferhund- Mix. Sie ist von Welpe an, regelmäßig (viertel jährlich) entwurmt und jährlich geimpft worden. Zum Fressen gab es damals ein „hochwertiges Trockenfutter“. Nur das Beste für den Hund, habe ich gedacht. Ich habe es auch nicht anders gelernt.

Amy war schon als Welpe ein schlechter Fresser. Wobei ich mir damals nicht so die Gedanken darüber gemacht habe, ich wusste es nicht besser.

Die erste Erkrankung war bei Amy (4 Monate alt) eine Erkältung, welche mit Antibiotika behandelt wurde.

Die erste Läufigkeit (mit 9 Monaten) lief gleich schief. Sie hatte eine Gebärmutterentzündung und musste kastriert werden. In der Zeit hatte sie fast 5 Kilogramm abgenommen. Sie war sehr dünn. Nach der O.P. gab es dann natürlich auch Antibiotika.

Mit 1 Jahr kam eine bakterielle Augenentzündung dazu, wieder 4 Wochen Antibiotika. 4 Monate später eine O.P. wegen eines entzündetem Haarfollikel.

2 Monate später, Amy war nun eineinhalb Jahre alt, hatte sie eine Blasenentzündung. Diese wurde natürlich mit Antibiotika behandelt. Beim Ultraschall konnte Blasengrieß festgestellt werden.

Amy sollte nun ein anderes „hochwertiges Trockenfutter“ zu fressen bekommen. Dieses sollte ihr helfen den Blasengrieß los zu werden und den pH- Wert zu senken. Jedoch ohne Erfolg. Sie fing zunehmend an schlecht bis gar nichts mehr zu fressen. Und nahm dadurch auch wieder fast 5 Kilo an Gewicht ab. Also wurden unzählige, weitere Untersuchungen gemacht.

Die Leber und Nierenwerte waren schlecht. Sie hatte einen erhöhten nüchtern Zuckerwert im Blut. Nun stand auch noch ein verdacht Diabetes mellitus im Raum. Welcher jedoch auf die Leberproblematik zurück zu führen war. Sie schied mit dem Urin Eiweiß, Bilirubin, und Glukose aus, der pH- Wert  lag bei 9.

Aus dem Grund wurde ihr das nächste „hochwertige Trockenfutter“ gegeben, welches gezielt bei Lebererkrankungen gefüttert werden soll, welches Amy allerdings auch verweigert hat. Auch ihre Blutwerte wurden nicht besser. Also gab es dann ein „hochwertiges Trockenfutter“ für Nierenerkrankungen. Welches aber immer noch nicht geholfen hat, geschweige denn gefressen worden ist.

Umso mehr ich mich mit der Zutatenliste des „hochwertigen Trockenfutter“ auseinandergesetzt hatte, umso mehr war ich am Zweifeln, wie hochwertig dieses Futter sein soll.

  • Reis
  • Maisfuttermehl
  • Maiskleberfutter
  • Rübentrockenschnitzel
  • Geflügelmehl
  • künstliche Vitamine
  • Aromastoffe
  • Geschmacksverstärker
  • technologische Zusatzstoffe
  • Konservierungsstoffe

Der Hund ist ein Fleischfresser und soll dann nur noch mit „hochwertigem Trockenfutter“ aus Mais, Soja, Konservierungsstoffen, künstlichen Vitaminen, Federn und Schlachtabfällen, etc. ernährt werden. Natürlich kann ich hier dem Trockenfutter nicht alleine die Schuld geben. Zu viele unnötige Impfungen (Quecksilber, Aluminium), Wurmkuren (Pestizid) und Antibiotikagaben haben hier das ganze Fass überlaufen lassen. Allergien und Unverträglichkeiten haben sich entwickelt.  

Das weiß ich heute ….. doch zurück zu unserer Geschichte.

Bei weiteren Untersuchungen wurde der ganze Hund nochmal komplett auf dem Kopf gestellt. Sämtliche Organe wurden untersucht, mittels Ultraschal, Röntgen, Bluttests, Harnuntersuchungen. Um das ganze mal kurz zu fassen, es waren eine Menge Untersuchungen. Alle blieben jedoch ohne Erfolg. Die Ärzte konnten mir nicht sagen, was dieser Hund nun hat, was die Auslöser waren, warum sie nichts mehr fressen wollte. Der pH- Wert war weiterhin viel zu hoch und die Leber- und Nierenwerte weiterhin schlecht.

Ich fing selbst an für Amy zu kochen, womit ich leider nur einen teil Erfolg hatte. Sie aß ihr Essen mal mit, mal ohne Begeisterung. Sie fing plötzlich an sich die Pfoten wund zu lecken. Also wurde noch ein Allergietest gemacht. Mittels Bluttest, diese sind leider sehr umstritten und oftmals falsch positiv. Nachdem hätte Amy nur noch Fisch essen dürfen. Da ich durch meine Unwissenheit natürlich Angst hatte, etwas falsch zu machen, habe ich erstmal nur rohen ganzen Fisch gefüttert. Den sie auch fraß, aber an Gewicht zunehmen konnte sie damit natürlich nicht, im Gegenteil sie nahm weiter ab.

Jedoch wurden die Leber- und Nierenwerte besser und der pH- Wert zunehmend wieder normal. Somit begann ich mich mit der artgerechten Ernährung des Hundes auseinander zu setzten. Dabei lernt ich natürlich auch, das ich viel falsch gemacht habe, dabei wollte ich doch nur das Beste für meinen Hund.

Amy wurde von nun an Roh ernährt. Eine Entgiftung und Darmaufbau war bitter nötig. Wurmkuren wurden nicht mehr verabreicht. Impfungen aufs Allernötigste minimiert. Leider hatte sie während der Rohfütterung immer mal wieder eine Dickdarmentzündung, welche ich aber auch mit natürlichen Mittel im Griff bekommen habe.

Sie ist tatsächlich nur auf Pferd allergisch und hat gegen Huhn eine Unverträglichkeit. Die Dickdarmentzündung wurde durch die Allergie auf das Pferd ausgelöst.

Amy ist nun rund um Kern gesund, top Fit, sportlich, voller Energie und Lebensfreude. Ein rundum glücklicher, gesunder Hund.

Da ich nun selber erfahren habe, was man alles mit einer artgerechten Fütterung erreichen kann, mit einem Umdenken, einem  Blick auf das Gesamte, sowie Gesundheitsversorgungen, Orthomolekulare- Medizin, Darmflorascreen und Darmaufbau, freue ich mich um so mehr, anderen Hundebesitzern unter die Arme zu greifen und das Beste für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres vierbeinigen Freundes zu erreichen.

 

 

 

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