Phytotherapie

Eine phytotherapeutische Empfehlung wird von mir nur nach einer gründlichen Anamnese erstellt.

Wie fast jedes Medikament haben auch Heilpflanzen Nebenwirkungen.

Heilkräuter können je nach Erkrankung zur Behandlung von Symptomen, als alleinige Therapie, unterstützend bei chronischen Erkrankungen, in Kombination mit Arzneimitteln oder auch prophylaktisch angewendet werden.

!!!! Die Kräutermischung dient lediglich als Beispiel einer phytotherapeutischen Empfehlung. Und muss auf die jeweilige Erkrankung und das Gewicht des Hundes angepasst werden!!!!

 

Empfohlene Kräutermischung

Bei zu wenig Magensäure, unspezifischen (stressbedingten) Verdauungsbeschwerden, wie Aufstoßen, Übelkeit, Blähungen.

Anwendungsdauer:

Die Empfohlene Mischung darf nicht länger als 4 Wochen angewendet werden. Diese kann jedoch bei Bedarf nach einer 4 wöchigen Pause wiederholt werden.

Zusammenstellung der Kräuter:

x g Kalmuswurzel (Acorus calamus rizhoma)
x g Wermutkraut (Artemisia absinthium herba)
x g Pfefferminzblätter (Menthae piperitae folium)
x g Melisse (Melissae folium)

Die Mischung selbst, würde für 28 Tage ausreichen. Womit wir uns in einen Zeitrahmen von 4 Wochen bewegen würden, was vollkommen ausreicht. Vor der nächsten Anwendung sollte mind. eine Pause von 4 Wochen eigehalten werden.

Hinweis:

Am besten lassen sie sich die Kräutermischung in einer Apotheke zusammenstellen. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, ist es wichtig, dass nur Kräuter verwendet werden, welche auf Wirkstoff und Wirkstoffgehalt (DAB/DAC) geprüft sind.
Beim Kalmus ist es sehr wichtig darauf zu achten das der Gehalt an beta-Aseron unter 0,5% liegt. Cis-Aseron und beta-Aseron werden als krebserzeugende Stoffe eingestuft.
Wermut darf nicht länger als 3-4 Wochen am Stück angewendet werden, da er als Inhaltstoff Thujon enthält. Thujon kann bei zu langer Gabe oder zu hoher Dosierung Lebertoxisch wirken und zu Störungen des zentralen Nervensystems führen.

Wirkung:

Sekretionsfördernd (Magensäure, Galle, Pankreassaft), krampflösend (Magen-Darm), durchblutungsfördernd, beruhigend, tonisierend und nervenstärkend (stressbedingte, nervöse Magen-Darm-Probleme), blähungswidrig, Linderung von Übelkeit, krampflösend

Dosierung:

x g Kräutermischung auf 100ml Wasser, 2mal täglich 20ml.
Zubereitung: Infus (Tee). Hierzu einfach Wasser zum Kochen bringen, ca. 5min abkühlen lassen. x g von der Kräutermischung am besten mit einem Mörser zermahlen und in ein Teesieb geben mit 100 ml heißem Wasser abgedeckt, ca. 7-10min. ziehen lassen, damit die Wirkstoffe des ätherischen Öls nicht mit dem Wasserdampf verloren gehen. Die im Deckel befindlichen Kondenstropfen zurück in den Tee schütten. Je länger die Ziehzeit, desto Bitterer und ungenießbarer wird der Tee.

Anwendung:

2 mal täglich 20ml Tee, ca. 30 min vor der Fütterung verabreichen, z.B. mit etwas Joghurt, Kefir, Quark oder Fleischbrühe verrühren. Sollte der Hund die Mischung verweigern oder die Zeit mal nicht da sein, dürfen die 30ml auch ins Futter gepackt werden. Eine optimale Wirkung erzielt man jedoch, wenn der Tee auf nüchternen Magen und lauwarm eingenommen wird.
Nebenwirkung: weicher Kot möglich, Magenreizung, Erbrechen und Speicheln bei zu langer Anwendung.

Gegenanzeigen:

Die Mischung sollte nicht angewendet werden, bei Allergien gegen Korbblütler, Lippenblütler, Kalmusgewächse, Gallensteinleiden, Laktation, Gravitation, Gastritis, Magengeschwüren, Magensäureüberproduktion. Nicht in Kombination mit Säurehemmer anwenden. Aufgrund des ätherischen Öls nicht bei Leber, Nierenerkrankungen oder homöopathischen Mitteln kombiniert anwenden.

 

 

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