Trockenfutter


Fast Food pro und contra


Trockenfutter ist nichts anderes wie Fast Food (schnelles Essen). Tüte auf und rein in den Napf.

„Zwischen essen und Ernähren können Welten liegen“

Es ist vor allem bequem für den Besitzer, jedoch leider zum großen Nachteil unserer Hunde. Mal ganz ehrlich, möchten sie sich täglich von Dosen und Tütensuppen ernähren? Trockenfutter ist die ungesündeste Ernährungsvariante für Hunde und Katzen. Es ist ein Konzentrat und daher sind die Portionen meist sehr klein. Die Sättigung erfolgt erst, wenn das Futter im Magen aufgeht und nicht beim Fressen selbst. Wird zudem nicht genügend Flüssigkeit aufgenommen, fängt das schwer verdauliche Futter an zu gasen und kann eine Magendrehung begünstigen.

 „Man isst auch das Kleingedruckte“

Schlacht- und Nebenprodukte, mit meist minderwertiger Qualität werden in riesigen Tanks bei ca. 128°C, Kerntemperatur sterilisiert. Durch die Verarbeitung der Rohstoffe wird das Wasser entzogen, sehr viele natürliche Vitamine und teilweise auch hitzeempfindliche Aminosäuren gehen verloren. Deshalb werden dem Trockenfutter überwiegend künstliche Vitamine, Mineralienstoffe und Spurenelemente  zugefügt.  Um eine lange Haltbarkeit gewährleisten zu können werden Konservierungsstoffe (einige davon nachweislich krebserregend) zugefügt. Zusatzstoffe, wie BHT (Butylhydroxytoluol) und BHA (Butylhydroxyanisol) kommen oft zum Einsatz beim Herstellungsprozess von Trockenfutter. Es sind künstliche Antioxidantien, diese sind chemisch mit dem Desinfektions- und Holzschutzmittel „Phenol“ verwandt. Aber auch Ethoxyquin wird als Konservierungsmittel eingesetzt. Dieses ist ein Alterungsschutzmittel für Gummis und in Deutschland als Futtermittelzusatzstoff E 324 zugelassen. Lebertumore, Krebserkrankungen, Störungen der Blutgerinnung, Magen- Darmerkrankungen und Allergien sind die Folge. Farbstoffe werden hinzugefügt, damit sich das Futter besser verkaufen lässt, dem Hund ist es egal wie sein Futter aussieht. Aromastoffe und Geschmacksverstärker, wie z.B. Räucheraroma, Aroma von Speck, Käse und Zucker werden hinzugefügt, damit das Futter nicht so stinkt. Aber auch damit unsere Hunde und Katzen das Futter überhaupt anrühren. Alleine für den technischen Herstellungsprozess, werden mindestens 40% Kohlenhydratanteil benötigt. Nicht das Tier steht hier im Mittelpunkt, sondern die Maschine.

Mittlerweile kommen immer mehr „natürliche“ Futtermittel auf dem Markt, was aber nicht heißt, dass diese auch automatisch ausgewogen sind. Diverse Futtermittelanalysen decken hier auf. Auch ein hochwertiges Biofutter kann schlechter abschneiden als ein Discounterfutter. Dies liegt jedoch nicht an den Zutaten selbst, welche bei vielen Discounterfutter bestimmt nicht hochwertiger sind, sondern eher, dass diese sich als Alleinfuttermittel schimpfen. Ein Alleinfuttermittel soll für das jeweilige Tier Bedarfsdeckend sein. Leider ist dieses oftmals nicht der Fall. Gravierende Über- und Unterversorgungen sind hier leider an der Tagesordnung.

Leber- und Nierenerkrankungen, Krebserkrankungen, Allergien, Diabetes sind nur ein kleiner Teil der zunehmenden Erkrankungen unserer Haustiere.

 

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